Ein guter Start in 2026
Foodjustice hat das Jahr mit einer gelungenen Veranstaltung mit Kooperationspartner*innen aus Europa, Afrika und Lateinamerika begonnen. Am 15. Januar veranstalteten wir gemeinsam mit der nigerianischen Organisation Renevlyn Development Initiative ein Training für Journalist*innen zur Planetary Heatlh Diet. Im Mittelpunkt standen die neuen Empfehlungen der EAT-Lancet-Komission zu einer gesunden, nachhaltigen und gerechten Ernährung für 2025 die Anfang Oktober 2025 vorgestellt worden waren.
Percival Arordoh von der Planetary Health Alliance führte in den neuen Report ein und erläuterte vor allem den neuen Aspekt Justice. Dr. Makoyawo Olayinka erläuterte, wie Kinder von der Planetary Health Diet profitieren können. Dies unterstützte Ottavia Pieretto vom Milan Urban Food Policy Pact mit einem Überblick zu den Fortschritten beim Schulessen weltweit. Eine weitere inspirierende Geschichte kam aus Mexiko von Andrea Arango Angarita, die ihre Studie vorstellte. Sie hatte erforscht, welche Auswirkungen verschiedene Ernährungsweisen auf die Umwelt und die Kosten von Nahrungsmitteln haben. Ihr ermutigendes Ergebnis: die Planteray Health Diet ist nicht nur deutlich weniger schädlich für Klima und Biopdiversität, sondern auch günstiger.
Chioma Joy Okonkwo stellte dar, wie das Konzept am besten in konkrete Politik umzusetzen ist. Und Sam Orovwuje Akpobome gab Hinweise dazu, wie all diese Informationen am besten bei verschiedenen Zielgruppen ankommen.
In der Diskussion blieb natürlich die Frage, wie ein Konzept für gesündere und nachhaltigere Ernährung am besten durchzusetzen ist gegen die Interessen großer Unternehmen und Fast Food-Ketten, die durch Werbung und gute Verbindungen sehr präsent sind. Die aus der Veranstaltung entstandene Berichterstattung kann ein erster Schritt sein:
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